Donnerstag, 16. November 2017

Franzi

Sweater Weather, eindeutig.
Und perfekt für dieses Wetter passend gibt es jetzt einen neuen Pullischnitt: die Franzi.
Franzi ist ein lockerer Pullover mit besonderen Blenden am Ausschnitt und den Säumen.
Durch diese Blenden kann man toll einen Lagenlook faken oder einfach Akzente setzen.
Obwohl der Schnitt eigentlich für Sweatstoffe gedacht ist, habe ich meine Franzi aus Jersey genäht. Allerdings ist dieser in einer festeren Qualität, Ribjersey mit garngefärbten Streifen. Er fühlt sich so ein bisschen wie dickere Bündchenware an.
Ich habe bei dieser Franzi die Dreiviertelärmellänge gewählt (jaaaa, ich habe kurze Arme...) und die Blenden etwas verbreitert, um den Lagenlookeffekt ein bisschen zu verstärken.
Eigentlich hatte ich während des Probenähens noch einen zweiten Pulli nähen wollen, aber dann kam der extra dafür bestellte Stoff nicht rechtzeitig an. Eine Franzi wird daraus trotzdem werden, glaube ich. Der Schnitt wurde nämlich noch einmal etwas angepasst und in der Passform verbessert und das möchte ich ja zu gern mal ausprobieren. 

Macht's gut,
Catharina

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Schnitt: Franzi (Werbung: der Schnitt wurde mir während des Probenähens zur Verfügung gestellt.)
Stoff: Ribjersey

Donnerstag, 9. November 2017

Libra Cardigan

Ich liebe Oversizecardigans.
Allerdings gibt es da ja durchaus Unterschiede was die Passform betrifft. Dass sie oversize sind, heißt ja nicht, dass die Jacken an einem herunterhängen müssen wie ein Sack.
Bei Instagram bin ich vor einiger Zeit über den Libra Cardigan gestolpert. Er hat gleich mal einige meiner Kriterien für eine XL-Strickjacke erfüllt und die Bilder von Kate haben mich schwer begeistert. So will ich mir dann unbedingt fürs Frühjahr noch einen aus einem leichteren Stoff nähen.
Dieser hier ist aus einem irrsinnig kuscheligen Viskose-Strick. Der Stoff ist das weichste Material, das ich seit langem vernäht habe und dabei angenehm dick, genau richtig eigentlich. Jedenfalls ist der Cardigan so zum gemütlichsten Kleidungsstück geworden, das ich besitze.
Was ich an dem Libra Schnitt so mag, ist die oben erwähnte "Unsackigkeit", also dass er zwar sehr weit aber trotzdem nicht unförmig ist. Durch dieses Mehr an Material kann man auch toll beim Tragen damit spielen und den Look des Cardigans variieren.
Es müsste einfach mehr Libras geben, bzw. mehr Libramäßige Schnitte. Die schnell genäht sind und quasi universell einsetzbar. Da fällt mir ein, ich wollte längst mal ausprobieren, ob er sich auch mit einem Gürtel tragen lässt.

Macht's gut,
Catharina

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Schnitt: Libra Cardigan
Stoff: Viskosestrick (leider ausverkauft)

Dienstag, 7. November 2017

Cosmo und First Day Dress

Ich habe Glück gehabt. Glück in Metern um genau zu sein. ;-)
Ganz bald gibt es den Graziela Designklassiker Glücksklee in drei zarten Pastelltönen auf Webware und ich durfte für meine Töchter ein paar Glücksbringerkleider daraus nähen.
Nachdem ja die Zeit für luftige Kleider fürs Erste vorbei ist, wollte ich gern Kleider nähen, die die Mädels jetzt im Winter im Lagenlook mit Shirt drunter und Cardigan drüber tragen können und im Sommer dann quasi ohne alles als Sommerkleider. 
Genäht habe ich dann für die C ein Cosmodress...
...und für die F ein First Day Dress. (Und genau in diesem Moment hier fällt mir auf, dass die Schnitte auch noch zu den Vornamen passen...)
Das First Day Dress kennt ihr noch aus dem Sommer. Damals habe ich für meine Töchter Partnerlookkleider genäht, allerdings in der anderen Variante mit dem Drehrock. Dieses hier ist die A-Linien-Version, ganz klassisch und einfach und trotzdem so schön. Den abgesetzten Saumstreifen habe ich dazu erfunden, aber ich finde, er gibt dem Kleid noch mal einen schönen Abschluss.
Das Cosmo Dress ist ein unheimlich variantenreicher Schnitt, mit einer Unterteilung des Vorderteils, die auch eigentlich noch Taschen beinhaltet (die ich aber vergessen weggelassen habe...), drei verschiedenen Krägen und ich glaube vier verschiedenen Ärmelvarianten. Im übrigen ist das Kleid kompatibel mit anderen SewPony-Schnitten. Man kann also zum Beispiel die Kappärmel des Miss Polly Dress ans Cosmo nähen.
Ich habe die Flügelärmel und den Schleifenkragen gewählt. Die C mochte das Kleid selbstredend vor allem wegen der Farbe: der Stoff schreit ja förmlich ELSAAAAA... :D Nun ja, Kind glücklich, Mama glücklich, oder?! Mir gefällt ja vor allem mal wieder wie dieser Schnitt so zeitlos-klassisch und unaufgeregt daherkommt, dass sowohl Kinder als auch Mütter die Kleider am Ende mögen.
Aus dem Rest Glücksklee der noch übrig war, gab es dann noch ein Halstuch. Dafür habe ich das Reststück ziemlich freestyle in ein möglichst langes Dreieck geschnitten, ein gleich großes Stück Musselin zugeschnitten, beide Stoffe zusammengenäht und dabei eine Häkelspitze mitgefasst.

Auf dem NähconnectionBlog gibt's morgen jede Menge weiterer Beispiele des Cosmo Dress' zu sehen, denn den Schnitt gibt's jetzt ganz neu auf deutsch, bis nächste Woche sogar noch zum Angebotspreis.

Macht's gut,
Catharina

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Schnitte: Cosmo Dress, First Day Dress
Stoffe: Glücksklee, Kombistoff
(Werbung: Schnitte und Stoffe wurden mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.)

Sonntag, 5. November 2017

Zimtmuffins mit zweierlei Füllungen

Heute gibt's mal wieder ein Rezept für die Naschkatzen unter uns. Ich glaube, ich kenne niemanden, der die Kombi Zimt-Zucker nicht mag. Oder?!
Muffins Nutella Zwetschgenmus
Diese Muffins habe ich jedenfalls schon vor einiger Zeit bei Pinterest entdeckt und sie dann vor kurzem zum ersten Mal ausprobiert. Was soll ich sagen? Sie schmeckten fantastisch.
Muffins Nutella Zwetschgenmus
Und dann haben die Muffins hier ja sogar noch einen Nutellakern... Lecker ist dafür ja gar kein Ausdruck. :D
Muffins Nutella Zwetschgenmus
Als wir also neulich am Tisch saßen und diese Teile verspeisten, kam mir die Idee, dass sich eine Zwetschgenmusfüllung wohl auch ganz gut machen würde. Vor allem, weil das ja wiederum auch super zu Zimt passt. Ziemlich umgehend habe ich diese Variante dann ausprobiert und es wurde richtig gut.
Muffins Nutella Zwetschgenmus
Nachdem die Muffins inklusive meiner Variante also so oberköstlich sind, dachte ich, dass ich dieses Rezept mit euch teilen sollte. Und weil das ursprüngliche Rezept von einem amerikanischen Blog ist, habe ich für euch die Mengenangaben in Gramm um- und auch alles für eine Menge von 12 Muffins hochgerechnet.
Nachdem ich gern und oft amerikanische Rezepte nachbacke und mich oft mit der Einheitenumrechnerei herumgeärgert habe, habe ich mir irgendwann ein Cup-Set gekauft. Das macht das Backen natürlich gleich um einiges einfacher. Außerdem ist es ziemlich hübsch, wie ich finde. Für mich hat es sich jedenfalls gelohnt. Weil ja aber nicht alle diese Cups zur Hand haben, sind hier für euch die Gramm- und Milliliterangaben. :-)

Zimtmuffins mit Nutella- oder Zwetschgenmuskern
(nach DamnDelicious)

Zutaten (für 12 Muffins)
- 360g Mehl
- 90g Zucker
- 3/4 TL Zimt
- 1/3 TL Muskat
- 3 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200ml Milch
- 75ml Öl
- 2 Eier
- 1 TL Vanilleextrakt (oder gemahlene Vanille)
- 6 TL Nutella
- 6 TL Zwetschgen-/Pflaumenmus

Heize den Ofen auf 200°C Ober- & Unterhitze vor. Bestücke ein Muffinblech mit Papierförmchen.

Vermische in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Zimt, Muskat, Backpulver und Salz.

Gib Milch, Öl, Eier und Vanille in ein zweites Gefäß und verrühre alles. Gieße dann die flüssigen Zutaten über die Mehlmischung und vermische alles kurz, so dass gerade eben so ein einheitlicher Teig entsteht.

Gib in jede Mulde des Muffinblechs einen gehäuften Löffel voll Teig und darüber jeweils einen Teelöffel Nutella bzw. Zwetschgenmus. Bedecke dies wieder mit einem Löffel Teig und schiebe das Blech in den Ofen. (Alternative: Verteile den Teig auf die Mulden und gib Nutella und Zwetschgenmus obenauf.)

Nach ca. 13 - 15 Minuten sollten die Muffins goldbraun gebacken sein. Mache zur Sicherheit die Stäbchenprobe.
Während die Muffins abkühlen, bereite das Zimt-Zucker-Topping vor:
Schmelze 3 EL Butter. Vermische 30g Zucker mit 2 TL Zimt.

Bestreiche die lauwarmen Muffins mit der flüssigen Butter und dippe sie in den Zimtzucker.

Lass die Muffins vollständig abkühlen und schon kannst du sie servieren.

Ich bin gespannt, was ihr sagen werdet. Wir hier mögen sie jedenfalls sehr und es wird sie in der nächsten Zeit bestimmt immer wieder mal geben. Allein schon, weil der Zimt-Schoko- bzw. Zimt-Zwetschgenmus-Geschmack perfekt zum Spätherbst passt. Fast schon ein bisschen adventlich wie ich finde.
Wie man auf den Bildern sehen kann, habe ich die Füllungen nicht wie im Rezept beschrieben zwischen Teigschichten gepackt, sondern wie in der Alternative nur auf den Teig gekleckst. 
Der Grund dafür war, dass bei den ersten beiden Malen als ich das Rezept gebacken habe, der Teig eher flüssig war, sodass die Nutella jedes Mal bis auf den Boden sank. Also wollte ich auf Nummer sicher gehen und die Füllung nur obendrauf legen, sodass sie beim Backen dann nur etwas einsinken würde. Am Ende war aber der Teig diesmal um einiges fester und so ist die Füllung nur leicht nach unten gesackt und wurde haarscharf vom Teig umschlossen. Murphy's law, Vorführeffekt oder ein Fehler beim Wiegen der Zutaten? Was auch immer. Lecker waren sie am Ende so oder so.
Muffins Nutella Zwetschgenmus
Und zumindest für die "Durchschnitt-Fotos" war die Optik diesmal nahezu perfekt. ;-)

Ich hoffe sehr, dass ihr Lust habt die Muffins jetzt auch mal zu backen und freue mich, wenn ihr mir schreibt wie sie euch geschmeckt haben.

Macht's gut,
Catharina

Dienstag, 31. Oktober 2017

Ringelblumen

Sorry, aber der Posttitel täuscht heute etwas. Natürlich geht es heute nicht um calendula officinalis, aber um Ringel und um Blumen durchaus.
Als wir am Probeplotten der Lila Lotta Bouquet Dateien waren und ich über Einsatzmöglichkeiten für die Blumen nachdachte, kam mir irgendwann das Bild von bunten Blumenranken auf einem schwarz-weißen Ringelshirt in den Sinn. (Möglicherweise habe ich einmal zu oft durch den Boden-Katalog geblättert.)
Eigentlich wollte ich ein solches Shirt für mich selbst nähen, ein Blick in meinen Kleiderschrank hat mich dann aber davon überzeugt, dass ich fürs Erste nicht noch ein Ringelshirt brauche. Auch wenn ich noch keins mit Blumenranken darauf habe. 
Also wurde es schließlich eins für die F. 
Genäht habe ich eine Mariella. Den Schnitt mag ich auch wegen der besonderen Halsausschnittlösung. So bequem wie ein amerikanischer Ausschnitt, aber nicht mit ganz so viel "Babyshirt-Optik".
Auf dem rechten Ärmel habe ich die Blumenranke aufgebracht.
Auf dem linken Ärmel sind mehrere Blätter in unterschiedlichen Größen. 
Ich glaube, ein paar mehr Mariellas wird es noch geben, denn es ist ein richtig schöner Basicschnitt. Zugegebenermaßen lag er jetzt schon ewig hier herum. Damals hatte ich ihn für die C geplant und nun passt die schon ausgeschnittene Größe der F... Aber gut, dass auch Schnittmuster nicht so schnell schlecht werden, nicht wahr?!

Macht's gut,
Catharina

Verlinkt bei Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT

Stoff: Ringeljersey
Schnitt: Mariella
Plotterdatei: Bouquet (Werbung: die Plotterdatei wurde mir im Rahmen des Probeplottens zur Verfügung gestellt.)

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Cardigan Frollein

Schon wieder ein Cardigan. Gibt's nicht schon genug? 
Nein! 
Echt jetzt. 
Ich erkläre euch auch gern warum.
Klar, es gibt jede Menge Cardiganschnitte. Aber genug? Das ist wohl Ansichtssache... ;-)
Und genug Cardigans in meinem Schrank? Das ist erst recht Ansichtssache...! :D Denn irgendwie fehlt ja doch immer genau der richtige zu einem bestimmten Outfit. Entweder passt die Farbe nicht oder der Stil oder er ist zu warm oder zu leicht... Ach ja.
Ich jedenfalls trage jetzt im Herbst/Winter total gerne Cardigans, Strickjacken oder Mäntel über einfachen Shirts oder leichteren Pullis. Es geht ja nix über den Zwiebellook, oder?!
Wenn ich euch jetzt noch verrate, dass das Frollein hier ein Freebook ist und aus 1m Stoff und in weniger als einer Stunde genäht werden kann, seid ihr ganz auf meiner Seite. Hab ich recht?!
Die liebe Anke von mojoanma hat sich eine tolle Art und Weise überlegt, wie man ein einfaches Stück Stoff so zuschneidet und zusammennäht, dass daraus tatsächlich ein gut sitzender Cardigan wird. Je nach Art und Größe des Stoffs wird die Jacke immer wieder anders. Hier habe ich einen leichten Strick in voller Breite und einer Länge von 1,20m verwendet. Dadurch wurde dieses Frollein sehr cozy, durch den leicht glänzenden Strick und dadurch dass er nicht allzu dick ist aber trotzdem elegant und fließend.
Im Freebook gibt es sogar Schablonen, so dass man eigentlich nicht mal mehr nachdenken muss beim Zuschneiden. Viel besser, man kann währenddessen schon mal über mögliche Stoffe für die nächsten drei bis hundert Frolleins grübeln, denn eins ist sicher: das Frollein macht echt süchtig. Als ich das erste genäht hatte, habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass ich Stoffshops nur noch nach Frollein-tauglichen Stoffen gescannt habe... Und da geht richtig viel: Jersey, Strick, leichter Sweat, Walk, Wollstoffe, etc. Es ist in der Testphase sehr viel experimentiert worden und ich empfehle euch wirklich, euch inspirieren zu lassen und alle Beispiele anzuschauen.

Jetzt hüpft ihr aber erst mal hübsch rüber zu Mojoanma und holt euch Cardigan Frollein, dann zeige ich euch bald auch noch meine anderen. (Ich habe nämlich insgesamt vier Stück genäht...)

Macht's gut,
Catharina

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Schnitte: Cardigan Frollein
Stoff: Strickstoff

Dienstag, 24. Oktober 2017

Autumn Wood - Herbstwald

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da...
Das Liederrepertoire meiner Töchter ist dieses Jahr direkt von Stups zu diesem Herbstklassiker der Kinderlieder umgeschwenkt. Seit Wochen ist "Heia hussassa" der ungekrönte Ohrwurmspitzenreiter bei uns. War irgendwie klar, dass mich das dazu verleitet inspiriert ein ordentliches Herbstoutfit zu nähen.
Wie gut, dass es diese wunderbar herbstliche Stoffkollektion gibt. Wie gut, dass ich diesen Feincord im Vorrat hatte. Wie gut, dass ich eh schon längst mal den Swing Skirt nähen wollte. Wie gut, dass ich die neuen Lila Lotta Stickdateien testen durfte. Manchmal fügt sich eben einfach alles perfekt zusammen.
Für den Rock habe ich mal wieder meine Stickmaschine entstaubt. Ich finde, die roten Blumen passen zu dem grünen Cord wie die Faust aufs Auge.
Die Taschen machen ja den besonderen Reiz des Swing Skirts aus. (Neben der Kellerfalte, die ja eigentlich abgesetzt genäht wird, die ich aber einfach nur normal gelegt habe. Dafür habe ich das Rockvorderteil in einem Stück zugeschnitten, vergrößert um die Breite des Einsatzes.) Damit sie schön stabil bleiben, habe ich den Autumn Wood Sweat mit Vlieseline verstärkt. 
Die Gürtelschlaufen habe ich übrigens freestyle ergänzt. Wer erst denkt und dann näht, plant von Anfang an einen verstellbaren Gummizug mit ein. Wer aber erst denkt, "nö, brauch ich nicht", dann näht und dann denkt "ach Mist, hätte ich doch mal..." der wird halt erfinderisch und näht schließlich Gürtelschlaufen. Was dann am Ende übrigens gar nicht mal sooo schlecht war weil die C seit neustem ein sehr großer Gürtelfan ist.
Das Oberteil ist mal wieder eine Rose. Es ist mittlerweile mein liebster Basicshirtschnitt für Kinder geworden. Ich habe ihn auch schon öfter für Jungs genäht, dann halt ohne Schleife im Bündchen und etwas begradigt.
Der Aster Cardigan ist aus dem tollen Rippstrickstoff. Durch den Wollanteil ist er wie gemacht für solche Herbstjacken zum Drüberziehen. Dieses Jäckchen habe ich insgesamt etwas verlängert und auf die Knopflöcher und Knöpfe verzichtet. Trotz Vliesverstärkung hat meine Maschine gestreikt und ich wollte nicht den fast fertigen Cardigan verhunzen und mit Gewalt die Knopflöcher nähen.
Weil sich die Motive so schön geeignet haben, habe ich mal wieder Filzhaarschmuck gemacht. Die Hirsche mit Geweih waren dann doch etwas zu groß für Haarspangen und so ist daraus eine Brosche entstanden.
Eigentlich habe ich auch noch ein passendes Musselinhalstuch genäht. Allerdings war am vorletzten Sonntag, als diese Bilder entstanden, das Wetter ja so schön, dass wir es einfach vergessen haben. Bei sommerlichen Temperaturen hat sich der Gedanke an ein Halstuch einfach nicht so aufgedrängt. ;-) Aber vielleicht kann ich es euch bei Gelegenheit noch mal zeigen.
Wie ihr seht, hatten wir hier bei uns im Wald eigentlich die perfekte Fotokulisse für das Outfit. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich mit meinen (rudimentären) Kenntnissen über Fotografie im Allgemeinen und meine Kamera im Besonderen, so langsam an meine Grenzen stoße. Gerade an solchen sonnigen Tagen fällt es mir echt schwer gute Bilder zu machen. Ich muss mich dringend mal mehr damit auseinandersetzen. Habt ihr vielleicht Tipps zu Büchern und/oder (Online)Kursen? Ich würde mich freuen.

Demnächst zeige ich euch noch ein bisschen mehr davon, was ich während des Probestickens und -plottens der neuen Lila Lotta Bouquet Serie gemacht habe. Es ist jedenfalls eine wunderbar vielseitige Datei mit tollen Blumenmotiven, die sich ganz unterschiedlich einsetzen lassen.

Macht's gut,
Catharina





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Schnitte: Aster Cardigan, Rose, Swing Skirt
Stoffe: Rippstrickstoff Victoria, Autumn Wood
Stickdatei: Lila Lotta Bouquet (Werbung: Die Datei wurde mir im Rahmen des Probestickens zur Verfügung gestellt.)

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Sandbridge Skirt

Ein neuer Rock und ein "altes" Shirt in neuem Glanz...
Mein Outfit, das ich euch heute zeige, kennt ihr eigentlich schon. Den Rock habt ihr vor zwei Wochen schon mal kurz sehen können; da habe ich ihn zusammen mit meinem Toaster Sweater getragen. Das Shirt hatte ich im Sommer genäht und damals hatte es sich als quasi perfekter Kombipartner zu den Oceanside Pants herausgestellt. Über den Sommer haben sich dann noch ein paar Patches auf das Shirt geschmuggelt. Lemmingeffekt, ihr wisst schon. ;-)
Nun ja, jedenfalls finde ich, dass Shirt und Rock auch hervorragend zusammenpassen. Wie überhaupt der Rock ein ziemlicher Allrounder ist.
Am letzten sommerlichen Herbstsonntag, als diese Bilder hier entstanden sind, konnte ich ihn ja noch mal gut ohne Strumpfhose und Cardigan tragen. Ansonsten geht er aber auch super mit Leggings oder Strumpfhose darunter und Wollpullover darüber. 
Es war übrigens das erste Mal, dass ich für mich so einen richtigen Rock genäht habe. Also mit Bund, Knopf, Reißverschluss, Taschen, etc.
Und es war nur halb so schlimm wie befürchtet. ;-) 
Keine Frage, das ist jetzt wirklich kein Projekt, das an einem Abend genäht ist. Auch nicht an zwei. Aber an drei oder vier kann man es durchaus schaffen. Und das Gefühl hinterher, wenn man es dann geschafft hat, ist einfach großartig! 
Die Anleitung sieht zwei verschiedene Saumlängen vor und die Möglichkeiten klassisch zu säumen oder den Saum unversäubert zu lassen, so dass eine lässige Fransenkante entsteht.
Die Passform des Rocks gefällt mir total gut. Gekaufte Jeansröcke sind oft ein bisschen kastig, was nicht immer vorteilhaft aussieht. Der Sandbridge dagegen ist toll auf Figur geschnitten, der Bund sitzt ganz klassisch auf der Hüfte, was ihn auch sehr bequem macht.

Ich mag meinen neuen Rock jedenfalls (habt ihr schon gemerkt, gell?!) und wenn ihr jetzt auch einen möchtet, könnt ihr bei Nähconnection Schnitt und Anleitung zum Sandbridge ab sofort auf deutsch bekommen. Bis nächste Woche gibt's das Ebook zum Angebotspreis. Auf dem Nähconnectionblog findet ihr jede Menge Designbeispiele für noch mehr Inspiration. Schaut sie euch unbedingt an!

Macht's gut,
Catharina

Schnitte: Sandbridge Skirt (Werbung: Der Schnitt wurde mir für das Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt.), Fairelith Top

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